Die besten Sehenswürdigkeiten in Österreich

Österreich ist eines der beliebtesten Reiseziele in Europa für Touristen weltweit. Obwohl es zu den kleinsten Ländern Europas gehört, lockt es das ganze Jahr über unzählige Besucher an. Das Land hat sowohl für den Sommer als auch den Winter viel zu bieten; die Alpen, welche den größten Teil des Landes ausmachen, sind der perfekte Ort für Skiurlauber, und Österreichs malerische Landschaft lässt keine Wünsche offen.

Auch mit seinen Städten hat Österreich viel vorzuweisen. Jedes Jahr besuchen unzählige Touristen die Landeshauptstadt Wien; mit seinen vielen Museen, kulturellen Stätten, und unzähligen Bars, Cafés, Restaurants und Casinos ist die Stadt bei Jung und Alt sehr beliebt. Auch Orte wie Salzburg, der Geburtsort von Wolfgang Amadeus Mozart, gehören zu den meistbesuchtesten Städten des Landes.

Die Hofburg zu Wien: Österreichs Kaiserpalast

Die atemberaubende Hofburg war für lange Zeit Sitz der Habsburger Monarchie. Auch heute wird der Palast noch als wichtiger Regierungssitz genutzt – er ist der offizielle Sitz des Österreichischen Präsidenten, welcher von hier aus sein Amt ausübt. Das prachtvolle Gebäude hat viele verschiedene Einflüsse aus den unterschiedlichsten Epochen, wie unter anderem der Gotik, Renaissance, Klassizismus und Barockzeit. Der Ursprung dieser verschiedenen Einflüsse liegt darin, dass das Gebäude seit 1275 als Regierungssitz genutzt wurde, und viele der Amtshabenden aus verschiedenen Epochen Änderungen veranlasst haben. Der Palast umfasst 2600 Räume und 19 verschiedene Höfe sowie Gärten und öffentliche Plätze. Zu den beliebtesten Attraktionen innerhalb des Palastes zählen das Sisi Museum, die Silberkammer und die Kaiserappartements.

Mozarts Salzburg

Obwohl Wolfgang Amadeus Mozart oftmals mit Wien in Verbindung gebracht wird, ist einer der wichtigsten Einflüsse des Komponisten die Stadt Salzburg. Hier findet man nämlich die Getreidegasse 9, den Ort, an dem Mozart am 27. Januar 1756 zur Welt kam. Die Räume, in denen er und seine Familie gelebt haben, wurden zum Museum umgestaltet, man kann hier beispielsweise Portraits und Instrumente des Komponisten bestaunen. Auch seine spätere Wohnung, in welcher er viele seiner Symphonien schrieb, ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich, und zeigt viele interessante Ausstellungstücke aus seinem Leben. Zusätzlich zu seinen früheren Wohnorten gibt es außerdem den Mozartplatz, auf welchem sich eine Statue des berühmten Salzburgers befindet.

Das Grab des Kaisers: Die Hofkirche und das Museum von Maximilian I

Die Hofkirche, welche sich in Innsbruck befindet, ist die Heimat des berühmten Grabes von Kaiser Maximilian I. Der Steinsarg des 1519 verstorbenen Herrschers gilt als eines der besten und schönsten Beispiele der Bildhauerei aus der Deutschen Renaissance. Das Hauptstück des Grabes ist der massive schwarze Marmorsarg, auf welchem sich eine Bronzestatue des Kaisers befindet. Rund um den Sarg selbst befinden sich weitere Bronzestatuen, unter anderem von dem berühmten König Arthur und anderen Vorfahren des Kaisers. An der Seite des Sarges befinden sich außerdem 24 Marmorplatten mit Abbildungen, welche verschiedene Ereignisse im Leben des Kaisers zeigen.

Die Spanische Hofreitschule in Wien

Eine weitere Hinterlassenschaft von Kaiser Maximilian I ist die Spanische Hofreitschule in Wien. Diese ist besonders dafür bekannt, dass sie in 1562 als erstes die berühmten Lipizzaner Pferde nach Österreich brachte. Auch ist die Reitschule dafür bekannt, dass sie als einzige noch heute den klassischen aristokratischen Reitstil ausübt und lehrt.